Verzicht auf kompostierbare Plastikbeutel im Sortiment

RegioEntsorgung bittet Handel um Unterstützung

Seit 2025 gelten neue Qualitätsstandards in den Vergärungs- und Kompostierungsanlagen in Deutschland, dazu hatte die RegioEntsorgung in den vergangenen Monaten mehrfach berichtet, informiert und letztlich auch Überprüfungen der Bioabfallqualität durchgeführt. „Viele Bürger:innen kaufen die von aktuell in vielen Märkten vertriebenen „kompostierbaren“ Kunststoffbeutel. Diese sind bei Kontrollen der Biotonnen jedoch nicht von handelsüblichen Kunststoffbeuteln zu unterscheiden. Zudem werden die kompostierbaren Plastikbeutel innerhalb des Produktionsprozesses der Vergärungsanlage nicht restlos zersetzt und zerfallen zu Mikroplastik“, so Stephanie Pfeifer, Vorständin des Kommunalunternehmens.

Mikroplastik gelangt in die Umwelt

„Alternativ empfehlen wir handelsübliche Kraftpapierbeutel, die aktuell schon in vielen Sortimenten zu finden sind“, so Pfeifer weiter. In einem ersten Schreiben an die Einzelhändler der Region wurde von der RegioEntsorgung eine Sortimentsumstellung und der Verzicht auf kompostierbare Kunststoffbeutel empfohlen. „Nach Rückmeldungen haben wir spezielle Regalhinweise produzieren lassen, die wir nunmehr dem Einzelhandel zur Verfügung stellen“, so Pfeifer weiter. Nach Auskunft der RegioEntsorgung können sich interessierte Einzelhändler auch direkt an die RegioEntsorgung wenden und die Regalhinweise abrufen. Rückmeldungen hierzu nimmt der Servicebereich der RegioEntsorgung unter 02403 – 55 50 666 entgegen oder Bestellungen über das Infopostfach info(at)regioentsorgung.de